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ÜBER MEINEN ANSATZ

Was meine Arbeit ausmacht.

Portrait von Dr. Maria-Magdalena Schmitz, Heilpraktikerin für Psychotherapie in Köln
„Je genauer wir uns selbst erkennen und je mehr wir annehmen, was wir erkennen, desto eher wird es uns gelingen, das zu entwickeln, was als Möglichkeit in uns angelegt ist.“
– Friedemann Schulz von Thun

Dieses Zitat berührt den Kern meiner Arbeit. Es beschreibt eine Bewegung, die für mich in psychologischen Prozessen wesentlich ist: zu erkennen, was in der aktuellen Situation innerlich wirkt – und dem mit Wahrhaftigkeit, Klarheit und Annahme zu begegnen.

Sehen, was wirkt.

Ich arbeite therapeutisch und beratend mit dem, was im Menschen selbst, in seiner Lebensgeschichte und in früheren Erfahrungen wurzelt – und in der Gegenwart unbewusst und seelisch weiterwirkt. 

Denn viele innere Konflikte zeigen sich auf indirekte Weise. Sie erscheinen als Symptome, als wiederkehrende Beziehungsmuster, als Entscheidungsblockaden, als Erschöpfung, als Angst, als innere Enge oder als das Gefühl, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben.

Oft liegt das Entscheidende unter der Oberfläche. Unser Erleben und Verhalten antworten nicht nur auf das, was gerade geschieht, sondern auch auf Erfahrungen, die längst vergangen sind, innerlich aber noch weiterwirken. 

So kann das, was früher Schutz war, heute zur Begrenzung werden. Was einmal notwendig war, kann später unfrei machen. Und was wir an uns ablehnen, hat manchmal eine Geschichte, die gesehen werden möchte, bevor Veränderung möglich wird.

In solchen Situationen geht es aus tiefenpsychologischer Perspektive nicht darum, das Symptom oder Problem möglichst schnell „wegzubekommen“. Vielmehr geht es darum, die innere Dynamik genauer zu verstehen: Was zeigt sich? Welche Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und Konflikte kommen darin zum Ausdruck? Und was braucht es, damit heute eine freiere, flexiblere und erwachsene Antwort möglich wird?

Wie ich arbeite

Verstehen ist wichtig. Doch tiefere Veränderung geschieht nicht durch kognitive Einsicht allein. Sie entsteht dort, wo Einsicht innerlich ankommt und etwas spürbar in Bewegung bringt. 

Meine Arbeit ist tiefenpsychologisch und phänomenologisch geprägt. Das bedeutet: Ich schaue mit Ihnen auf das, was sich im gegenwärtigen Erleben zeigt – auf Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken, innere Bilder, Beziehungserfahrungen und wiederkehrende Muster. Mit Empathie, unvoreingenommener Zugewandtheit und einer offenen Aufmerksamkeit für das, was im seelischen Erleben zum Ausdruck kommt.

Tiefenpsychologisches Arbeiten bedeutet nicht, die Vergangenheit endlos zu analysieren. Es geht darum zu erkennen, wie Vergangenes in der Gegenwart unbewusst weiterwirkt. Wenn sichtbar wird, was innerlich zu uns gehört, kann Festgefahrenes wieder in Bewegung kommen.

Welche Form der Begleitung passt?

Dieser Ansatz prägt meine Arbeit in unterschiedlichen Formen der Begleitung. Je nach Anliegen kann ein anderer Rahmen sinnvoll sein: ein psychotherapeutischer Prozess, eine punktuelle oder längerfristige Beratung oder die einmalige Arbeit mit einem Aufstellungsformat.

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